Annehmen
Wie das Loslassen, die Klarheit und die Erkenntnis ist auch das Annehmen essentiell. Es ist die Basis für Veränderung und auch Zufriedenheit. Wenn wir einmal erkannt haben, wie die Dinge sind, ist Annehmen der nächste Schritt. Erst wenn wir den Ist-Zustand von uns selbst und unserem Leben wirklich akzeptieren und annehmen, können wir weiter gehen. Denn nur dann können wir wirklich erkennen, was zu verändern ist und was nicht. Dadurch können wir unsere Kräfte und Energien auf das zu ändernde konzentrieren. Nicht annehmen heißt Verweigerung und Blockade. Die Blockade verhindert den Fluss und ohne Fluss keine Weiterentwicklung. Erst wenn wir unsere Schwächen, Schatten, Ängste und Wünsche annehmen, können wir auch uns selbst annehmen und lieben. Das ist wiederum der Nährboden für ein zufriedenes und glückliches Leben.
Darüber hinaus kann wirklicher Frieden, wirkliche Freude, Liebe und Glück nur entstehen, wenn wir annehmen was gerade da ist. Ansonsten wird immer ein „ja, aber…“
mitschwingen und uns selbst begrenzen. Denn wie schon unter Glück erläutert wurde, kommt aller Frieden, alle Liebe und Glück aus uns selbst. Mit unserer Bewertung und vor allem unserer Abwertung verdunkeln wir uns selbst. Lassen wir unsere dunklen Gedankenwolken der Verurteilung ziehen, kann unser eigener Himmel wieder hell, weit und klar leuchten.
Vielleicht müssen wir auch mal Grenzen gegenüber anderen ziehen, aber wir können dies dann aus der Klarheit und möglichst auch aus einer Zuneigung für uns und unserer Umgebung heraus tun.
Ebenso können wir erkennen was mitunter gerade nicht zu ändern ist und daher durch die Annahme den Moment akzeptieren und dadurch eventuell sogar die Schönheit des Seins in diesem Moment empfinden.