Die innere Grundhaltung
Unsere innere Grundhaltung sollte liebevoll, verbindend mitfühlend bzw. verstehend und fördernd sein. Das bezieht sich auf alles; einschließlich uns selbst. Der Träger dafür ist die Achtsamkeit. Die Kraft aus der wir dies heraus umsetzen können, ist die Verbindung mit uns selbst und damit letztlich auch mit den anderen. Diese Verbindung bauen wir im Yoga über das praktizieren auf. Das Praktizieren kann natürlich bestimmte Übungen wie Asanas (Körperübungen), Pranayama (Atemtechniken) und Meditation beinhalten, aber im klassischen Yoga geht es vor allem auch um die Art wie wir leben an sich. Dementsprechend gelten die Grundsätze im Yoga nicht nur für die Zeit auf der Yogamatte oder dem Meditationskissen, sondern für das gesamte Leben. Im Alltag sieht es daher nicht anders aus. In dem Augenblick wo wir bewusst unseren Körper spüren, auf den Atem achten und unseren Geist ausrichten gelangen wir aus den Gedanken in den Moment des hier und jetzt. Wie schon unter Achtsamkeit dargelegt erfahren wir im reinen Sein des Momentes uns selbst. Wir sind dann in Verbindung mit uns selbst und damit auch unserer Umgebung. Denn in der Verbindung gibt es keine Trennung und es schwingt die Liebe unserer wahren Natur mit. So ist es dann auch einfach andere ebenso wie sich selbst mit Mitgefühl, Zuneigung und Wohlwollen zu betrachten und zu behandeln. Es entsteht ganz von allein aus uns selbst heraus der Wunsch, dass es allen gut geht.
Liebe ist der Wunsch, dass alle empfindsamen Wesen sich des Glücks erfreuen und nie ganz vom Glück getrennt sein mögen
Dalai Lama
Mögen alle Lebewesen Glück und Harmonie erfahren
Aus dem buddhistischen wie auch yogischen Kontext